Zwischen den Gipfeln

“Berlin und die sieben Berge”

Die Berliner Berge, besser: Erhebungen, sind Zwerge im Vergleich zu richtigen Bergen.

Aber: Auch Zwerge werfen große Schatten und im Märchen ist alles möglich und Träumen erlaubt.

Daher erzähle ich in meiner – exklusiv für die von Spunk Seipel kuratierte Ausstellung “Zwischen den Gipfeln” produzierten – Arbeit das Märchen von “Berlin und den sieben Bergen”:

Jeweils 36 Aufnahmen / Ansichten von diesen sieben Bergen: Arkenberge, Kreuzberg, Teufelsberg, Humboldthöhe, Müggelberge, Mont Klamott, Fakenberge.

 

Die Arbeit ist, was den Rhythmus und den Gebrauch numerischer und vager Aufzählungen betrifft, inspiriert von der langen Entwicklungslinie von Hokusai (36 Ansichten des Berges Fuji) über Henri Rivières (36 Ansichten des Eiffelturms) bis zu ED RUSCHA (Twentysix Gasoline Stations, Some Los Angeles Apartments) und seinen unzähligen Nachfolgern und Nachmachern, den “ruschaish artists”.

 

Für mich als Fotograf, der meistens mit Kleinbildfilm arbeitet, hat jeder Kontaktbogen 36 Ansichten (Bilder). Daher werden die 36 Ansichten der Berliner Berge an der Wand jeweils in Form eines Kontaktbogens präsentiert.

Wie es sich für einen “ruschaish artist” gehört, werden die 36 Ansichten jeweils auch als selbstgemachtes DIN A5 – Künstlerbuch produziert.

Fred Hüning

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